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	<title>Mindestlöhne für ein anständiges Leben &#187; Medienberichte</title>
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	<description>Die Mindestlohn-Initiative fordert 22 Franken Lohn pro Stunde für alle. Mindestlöhne für ein anständiges Leben!</description>
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		<title>Tieflöhne im Coiffeur-Salon: „Endlich umdenken“</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Rüegger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 1. Mai bekommen alle Coiffeusen und Coiffeure des Familienunternehmens Fuchs Hairteam mindestens 4000 Franken Lohn nach abgeschlossener Lehre. Was für andere Branchen unspektakulär tönt, birgt Zündstoff für die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Seit dem 1. Mai bekommen alle Coiffeusen und Coiffeure des Familienunternehmens Fuchs Hairteam mindestens 4000 Franken Lohn nach abgeschlossener Lehre. Was für andere Branchen unspektakulär tönt, birgt Zündstoff für die Coiffeur-Zunft: 57 Prozent der angestellten Coiffeusen und Coiffeure verdienen in der Schweiz weniger als 4000 Franken pro Monat.</b></p>
<p>Es kommt Bewegung in eine klassische Tieflohn-Branche. Nur in der Landwirtschaft und bei den Angestellten in Privathaushalten gibt es mehr Tieflöhne. Nirgends sonst sind jedoch so viele Angestellte mit Lehrabschluss von Tieflöhnen betroffen. Für CEO Thomas Fuchs ist das eine Gefahr für die gesamte Branche: „Viele, die diesen schönen Beruf wählen, verlassen ihn nach der Lehre schnell wieder“, sagt er im <a title="zum Artikel" href="http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=1896&amp;topic=1" target="_blank">Interview mit der Gewerkschaftszeitung <i>work</i></a>. Diesen Exodus gut ausgebildeten Personals will Fuchs stoppen: „Ich will, dass möglichst viele talentierte Leute in diesen Beruf wollen“, doch dazu braucht es Löhne, von denen man leben kann.</p>
<p>Das ist bei vielen Coiffeusen und Coiffeuren heute nicht der Fall. Gerade einmal 3400 Franken beträgt der Mindestlohn heute – wobei der Arbeitgeber noch 400 Franken abziehen kann, wenn pro Monat nicht mindestens 7500 Franken Umsatz generiert werden. Die starke Abhängigkeit vom Umsatz will auch Fuchs nicht antasten. „Ich will, dass du möglichst viel verdienst. Das ist auch in meinem Interesse“, sagt er denn auch allen neuen Angestellten. Doch selbst in umsatzschwachen Monaten sind in seinen Geschäften seit dem 1. Mai 2013 nun 4000 Franken Lohn garantiert.</p>
<p>Bei Fuchs Hairteam ist damit umgesetzt, was die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften fordert: ein sicherer Mindestlohn von 4000 Franken für alle Angestellten. Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Forderung nach einem anständigen Mindestlohn auch in den heutigen Tieflohnbranchen umsetzbar ist. Und das nicht nur im Interesse der Arbeitnehmenden sondern auch der Arbeitgeber.</p>
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		<title>Swatch-Boss zu Tieflöhnen: „Da müssen wir etwas tun“</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Rüegger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nick Hayek ist Chef von 30‘000 Swatch-Angestellten und eine gewichtige Stimme des Schweizer Unternehmertums. Im Interview mit der Gewerkschaftszeitung work streicht er die Bedeutung der Gewerkschaften für den Standort Schweiz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nick Hayek ist Chef von 30‘000 Swatch-Angestellten und eine gewichtige Stimme des Schweizer Unternehmertums. Im <a title="zum Artikel" href="http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=1897&amp;topic=1" target="_blank">Interview mit der Gewerkschaftszeitung <i>work</i></a> streicht er die Bedeutung der Gewerkschaften für den Standort Schweiz heraus – und spricht sich für Mindestlöhne im GAV aus.</b></p>
<p>2600 Franken. Das ist der tiefste Lohn, den die Swatch Group in der Schweiz bezahlt. Doch nicht mehr lange. Dem Chef höchstpersönlich sind solche Tieflöhne ein Dorn im Auge: „Zwei-Sechs ist zu wenig. Da müssen wir etwas tun“, so Hayek. Und er doppelt nach: „Ich habe kein Problem mit Mindestlöhnen im GAV.“</p>
<p>Während sich ein Grossteil der Unternehmer in der Schweiz nach wie vor weigert, vernünftige Mindestlöhne einzuführen, hat der Swatch-Patron die Zeichen der Zeit erkannt. Mit Freiwilligkeit und Empfehlungen allein sind keine fairen Löhne zu erreichen. Deshalb unterstützt er die Forderung der Gewerkschaften nach Mindestlöhnen in den GAV. Und das nicht nur aus Mildtätigkeit. „Für den GAV verhandle ich mit Leuten, die meine Branche kennen“, <a title="zum Artikel" href="http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=1897&amp;topic=1" target="_blank">erklärt er im <i>work</i></a>. Auch wenn die Verhandlungen mit den Gewerkschaften bisweilen hart seien, liege es in seinem Interesse als Unternehmer, mit einem GAV klare Verhältnisse zu schaffen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass den schönen Worten nun Taten folgen und Hayek seine Absichtserklärungen auch einlöst.  Dann wäre er vielen Unternehmerkollegen einen Schritt voraus, die Mindestlöhne ablehnen. Wegen deren Widerstand braucht es die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften. Denn diese sorgt auch überall dort für einen verbindlichen Mindestlohn, wo sich die Arbeitgeber in Sachen GAV querstellen. Zu deren Verhalten hat Hayek übrigens eine klare Meinung: „Das kann ich nicht nachvollziehen.“</p>
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		<title>Rundschau deckt skandalöse Lohnpolitik der Schuhhändler auf</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 13:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Kistler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schuhhandel verdient ein Drittel der Verkäuferinnen unter 4000 Franken pro Monat. Wie die Rundschau des Schweizer Fernsehens aufdeckt, zahlen Schuhhändler sogar Löhne unter 3000 Franken. Das ist ein Skandal. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe name="Rundschau vom 01.05.2013" src="http://www.srf.ch/player/tv/rundschau-vom-01-05-2013/videoembed/schlechte-bezahlung-im-schuhhandel?id=c43d5406-2042-4af5-a618-7919f7f6a27d&amp;mode=embed&amp;width=624&amp;height=351" height="351" width="624" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Im Schuhhandel verdient ein Drittel der Verkäuferinnen unter 4000 Franken pro Monat. Wie die Rundschau des Schweizer Fernsehens aufdeckt, zahlen Schuhhändler sogar Löhne unter 3000 Franken. Das ist ein Skandal. Trotzdem redet der oberste Schweizer Schuhhändler, Dieter Spiess, das Problem klein und weigert sich über Mindestlöhne zu verhandeln.</p>
<p>„Der Schuhhändler-Verband wehrt sich gegen einen Gesamtarbeitsvertrag“, sagte Spiess am 1. Mai im Gespräch mit der Rundschau. „Mindestlöhne sind DDR-Methoden“, ereiferte sich der Präsident des Schweizerischen Schuhhändler-Verbandes und verunglimpfte damit die auch von Arbeitgeberseite im Normalfall gerühmte Sozialpartnerschaft. Viele seiner Arbeitgeberkollegen aus anderen Branchen – etwa dem Bau oder der Gastronomie – schätzen denn auch Gesamtarbeitsverträge und Mindestlöhne als gute Instrumente, um die Löhne und Arbeitsbedingungen zu schützen.</p>
<p>Wiederholt versuchte Spiess zudem die miserablen Löhne als Ausreisser in einer sonst korrekt zahlenden Branche darzustellen. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sprechen jedoch eine andere Sprache. Aus der Lohnstrukturerhebung 2010 ist bekannt, dass im Schuhhandel 10 Prozent der Beschäftigten für einen 100-Prozent-Job weniger als 3400 Franken verdienen. Diese offiziellen Zahlen aus der topseriösen BFS-Datenerhebung will Spiess nicht anerkennen. Er verstieg sich dabei zur absurden Aussage: „Jede Statistik ist subjektiv“.</p>
<p>Statt die Probleme seiner Branche kleinzureden, sollte Herr Spiess der Realität ins Auge sehen und im Schuhhandel für Ordnung sorgen. Dazu braucht es nicht wie von Spiess gefordert ein Gespräch mit SGB-Chefökonom Daniel Lampart sondern mit den für die Branche zuständigen Gewerkschaften. Auf einen Brief vom letzten Februar, in dem die Unia Gespräche vorschlug, kam bislang lediglich eine Eingangsbestätigung zurück. So viel zu der von Spiess im Rundschau-Beitrag immer wieder betonten Gesprächsbereitschaft.</p>
<p>Die Haltung von Spiess demonstriert eindrücklich, dass es die Mindestlohn-Initiative des SGB braucht. Nur dank der darin geforderten Förderung von Gesamtarbeitsverträgen und einem gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken kann das Problem der Tieflöhne effektiv bekämpft werden.</p>
<p>Den Rundschau-Beitrag und das Interview mit Spiess findet sich hier:</p>
<p><a href="http://www.srf.ch/news/wirtschaft/miese-bezahlung-in-vielen-schuhgeschaeften">http://www.srf.ch/news/wirtschaft/miese-bezahlung-in-vielen-schuhgeschaeften</a></p>
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		<title>Über die Löhne reden!</title>
		<link>http://www.mindestlohn-initiative.ch/2013/04/uber-die-lohne-reden/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 08:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Kistler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentar von Thomas Wepf, Leiter der Unia Ostschweiz, im St. Galler Tagblatt vom 15.4.13]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar von Thomas Wepf, Leiter der Unia Ostschweiz, im St. Galler Tagblatt vom 15.4.13</p>
<p><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2013/04/Thomas-Wepf.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1044" alt="Thomas Wepf" src="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2013/04/Thomas-Wepf.png" width="480" height="734" /></a></p>
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		<title>Wenn die Löhne nicht zum Leben reichen</title>
		<link>http://www.mindestlohn-initiative.ch/2013/02/wenn-die-lohne-nicht-zum-leben-reichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 08:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Kistler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[SRF Trend berichtet über Betroffene von unanständig tiefen Löhnen. Dabei kommen eine Kioskverkäuferin, die ein vierköpfiges Team leitet und eine Coiffeuse, die Lehrlinge ausbildet, zu Wort. Beide verdienen deutlich unter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SRF Trend berichtet über Betroffene von unanständig tiefen Löhnen. Dabei kommen eine Kioskverkäuferin, die ein vierköpfiges Team leitet und eine Coiffeuse, die Lehrlinge ausbildet, zu Wort. Beide verdienen deutlich unter 4000 Franken und kommen damit nicht gut über die Runden. Die Diskussion um Mindestlöhne ist damit eröffnet.</strong></p>
<p><em>Ein Kommentar von Ewald Ackermann, SGB Kommunikation</em></p>
<p>Alle Theorie ist grau. Gar dunkelgrau ist sie, wenn sie doktrinär vorgeführt wird und dabei auf das Grün der lebendigen Wirklichkeit trifft. So vorgeführt im „Trend“, dem Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio, wo zwei working poor ihre Lebenslage schildern – und eine gut bestallte Wirtschaftsprofessorin nichts Schlaueres zu kommentieren hat, als dass man Unternehmen vom Staat aus nie Vorschriften machen dürfe. Schliesslich gäbe es ja noch die Fürsorge…</p>
<p>Doch schön der Reihe nach: am Samstag 23.2. hat „Trend“, das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio (<a href="http://pod.drs.ch/mp3/trend/trend_201302230845_10258848.mp3">http://pod.drs.ch/mp3/trend/trend_201302230845_10258848.mp3</a>), zum Thema «Mindestlohn für die Schweiz» einen längeren Beitrag gebracht. Im Zentrum standen zwei Portraits von Tieflohnbezüger/innen. Da gibt es die gelernte Coiffeuse, die für ihr 100%-Pensum 3500.- und für die Lehrlingsausbildung, für die Sie ebenfalls verantwortlich ist, einen Hunderter pro Monat dazu bekommt. Und die ebenfalls gelernte Kioskverkäuferin, die ein vierköpfiges Team leitet und die für eine 4 x 9 Stunden-80 %-Anstellung grad mal 3200 netto bekommt, wobei sie nach Dienstschluss jeweils aufzuräumen hat. So fallen ihr pro Arbeitswoche nochmals 7 Stunden an, die jedoch nicht bezahlt (!) werden.</p>
<p>Nach den Portraits kamen die ExpertInnen zu Wort, u.a. die St. Galler Wirtschaftsprofessorin Monika Bütler. Mindestlöhne sollten nur auf Unternehmensebene festgelegt werden, forderte sie. Der Staat dürfe hier keine Vorschriften erlassen. Das sei kontraproduktiv, denn so würden diese Stellen vernichtet. Besser sei, die Betroffenen wänden sich an den Staat resp. die Fürsorge, die ein ergänzendes Einkommen zur Verfügung stellen solle.</p>
<p>Natürlich geht es da um Glaubensbekenntnisse und um festgefügte Theorie und natürlich hören auch wir mit „präformierten Ohren“ hin. Woher aber kommt es, dass auch Unparteiischen die Bütlerschen Maximen als zu dogmatisch erschienen? Wohl immer, wenn absolut gesetzte Theorie auf lebendige Wirklichkeit stösst, erscheint erstere als grau. Wusste schon Goethe. Da ist ein Mensch, der sagt aus, worauf er mit seinen 3500.- am Ende des Monats jeweils verzichten muss. Und eine Ebene höher erklärt die Professorin: Tja, ist halt so, aber das ändern wir nicht. Unternehmen darf man nie zwingen. Das wissen wir aus – ja, woraus wissen sie es denn eigentlich?</p>
<p>Als ob es das Beispiel für die Lehre gebraucht hätte: Die Argumente der Lebenswirklichkeit zählen stärker als die Folgerungen der Dogmatik. In ihrem Licht erscheinen letztere als arrogant.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2013/02/srf-trend-mindestlöhne.mp3">Direkter Link zum Audio-Beitrag (mp3)</a></li>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/trend/wenn-die-loehne-nicht-zum-leben-reichen-4">Link zur gesamten Sendung auf srf.ch</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Hungerlöhne im Bau (SF Rundschau)</title>
		<link>http://www.mindestlohn-initiative.ch/2012/10/hungerlohne-im-bau-sf-rundschau/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 16:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Kistler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Baufirmen ziehen Aufträge an Land und geben diese an Sub-Unternehmen weiter – zum Beispiel an Osteuropäer, die wenig kosten und erst noch länger arbeiten. Die Rundschau zeigt einen besonders krassen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Baufirmen ziehen Aufträge an Land und geben diese an Sub-Unternehmen weiter – zum Beispiel an Osteuropäer, die wenig kosten und erst noch länger arbeiten. Die Rundschau zeigt einen besonders krassen Fall: Nach monatelangem Schuften haben die ausländischen Arbeiter nicht einmal mehr das Geld für die Heimreise. Das Schweizer Baugewerbe wehrt sich dagegen, für ihre Auftragsnehmer die soziale Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p><object style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/bfd32096-45c3-4a04-a943-acffc26f87d1" /><embed style="width: 640px; height: 386px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/bfd32096-45c3-4a04-a943-acffc26f87d1" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=bfd32096-45c3-4a04-a943-acffc26f87d1">Rundschau vom 10.10.2012</a></object></p>
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		<title>Fast 150&#8217;000 Schweizer können von ihrem Lohn nicht leben «Ich kann mir meinen Beruf nicht leisten»</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 07:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Erfolgsmodell der Berufslehre ist durch Tieflöhne und schlechte Arbeitsbedingungen gefährdet. Lesen sie den Artikel hier Online auf blick.ch: http://www.blick.ch/news/wirtschaft/ich-kann-mir-meinen-beruf-nicht-leisten-id2060389.html]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erfolgsmodell der Berufslehre ist durch Tieflöhne und schlechte Arbeitsbedingungen gefährdet.</p>
<p>Lesen sie den Artikel hier Online auf blick.ch: <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/ich-kann-mir-meinen-beruf-nicht-leisten-id2060389.html">http://www.blick.ch/news/wirtschaft/ich-kann-mir-meinen-beruf-nicht-leisten-id2060389.html</a></p>
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		<title>Organisierte Verantwortungslosigkeit</title>
		<link>http://www.mindestlohn-initiative.ch/2011/10/organisierte-verantwortungslosigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 12:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Rüegger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111009_SonntagsBlick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-833" title="111009_SonntagsBlick" src="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111009_SonntagsBlick.jpg" alt="" width="628" height="713" /></a></p>
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		<title>60-Stunden-Woche, Lohndumping und Schlamperei bei der Sicherheit auf der KVA-Baustelle in Bern</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 12:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Rüegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111008_Blick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-827" title="111008_Blick" src="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111008_Blick.jpg" alt="" width="660" height="581" /></a></p>
<p><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111007_Work2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-825" title="111007_Work2" src="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111007_Work2.jpg" alt="" width="528" height="670" /></a></p>
<p><a href="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111007_Work3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-826" title="111007_Work3" src="http://www.mindestlohn-initiative.ch/wp-content/uploads/2011/10/111007_Work3.jpg" alt="" width="660" height="302" /></a></p>
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		<item>
		<title>Skandalöser Fall von Lohndumping auf dem Bau: 3,15 Euro Stundenlohn</title>
		<link>http://www.mindestlohn-initiative.ch/2011/09/skandaloser-fall-von-lohndumping-auf-dem-bau-315-euro-stundenlohn/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Kistler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die portugiesischen Bauarbeiter erhielten auf einer Baustelle im Kanton Waadt gerade mal 3,15 Euro pro Stunde. Der Auftraggeber war ein deutscher Generalunternehmer, welche den Auftrag an eine portugiesische Firma weitergegeben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Die portugiesischen Bauarbeiter erhielten auf einer Baustelle im Kanton Waadt gerade mal 3,15 Euro pro Stunde. Der Auftraggeber war ein deutscher Generalunternehmer, welche den Auftrag an eine portugiesische Firma weitergegeben hatte. Die Gewerkschaft Unia hat heute morgen gemeinsam mit Bauarbeitern die Baustelle blockiert und eine Nachzahlung der Löhne erwirkt.</strong></div>
<p>Heute morgen hat die Gewerkschaft Unia gemeinsam mit Bauarbeitern auf einer Grossbaustelle in Aclens im Kanton Waadt die Einstellung der Bauarbeiten erwirkt. Der Grund: Die Gewerkschaften haben gestern einen skandalösen Fall von Lohndumping aufgedeckt. Portugiesische Bauarbeiter mussten zu einem Stundenlohn von 3,15 Euro arbeiten. Der Mindeststundenlohn für Maurer beträgt im Kanton Waadt über 25 Franken pro Stunde.</p>
<p><strong>Es braucht Verbesserungen im Landesmantelvertrag</strong></p>
<p>Die Bauarbeiter waren von einer portugiesischen Firma angestellt, die ihrerseits den Auftrag von einem deutschen Generalunternehmer bekommen hat. Die Gewerkschaften sind immer mehr mit der Situation konfrontiert, dass die Firmen Aufträge an Drittfirmen weitergeben. Diese geben die Auftrag dann unter Umständen nochmals weiter, usw.</p>
<p>Am Ende der Kaskade werden dann oft Dumpinglöhne bezahlt. Durch solche Praktiken werden die Preise auf dem Bau kaputt gemacht. Darum fordern die Gewerkschaften in den laufenden Verhandlungen über den Landesmantelvertrag (LMV) eine Solidarhaftung: Unternehmen müssen auch für die Verfehlungen der Firmen haften, an welche sie die Aufträge weitergeben. Im Landesmantelvertrag, der Ende Jahr ausläuft, fehlt diese Solidarhaftung. Es ist unverständlich, warum sich der Schweizerische Baumeisterverband bis heute weigert, eine Solidarhaftung im Vertrag auszunehmen. Dies wäre im Interesse der gesamten Branche</p>
<p>Quelle: unia.ch</p>
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